Meine Woche mit dem Fitbit Flex

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Nachdem ich mich mehr mit Pilates, Sport und gesunder Ernährung befasst hatte, wollte ich gern ein Device haben, dass meinen Tagesablauf in bezug auf Bewegung besser aufzeichnet. Das iPhone kann das schon ganz gut, gerade die Neueren. Aber man hat das iPhone ja nicht immer bei sich, lässt es auch mal auf dem Tisch liegen, wenn man aufsteht und irgendwo hingeht usw. Dann stellte Apple die AppleWatch vor und damit auch ein TrackingDevice, dass stylisch ist. Ich war begeistert und drauf und dran mir eine zu kaufen. Zum Glück kam sie erst ein halbes Jahr später auf den Markt ;)

Wie ich mir das FitBit Flex ausgesucht habe

Doch die Idee vom Tracking Device ließ mich nicht los und so recherchierte ich. Ich kam schnell auf Fitbit, weil ich auch schon deren App benutzte. Da gab es dann die verschiedensten Versionen. Flex, Charge, Charge HR und Surge. Puh. Welches sollte ich nehmen? All die Funktionen und Videos und Informationen waren etwas berauschend. Ich wollte eigentlich ein Display (also Charge aufwärts), allerdings war ich mir nicht wirklich sicher, ob das Band was für mich wäre, also wollte ich klein anfangen. Also wurde es das Flex.

Was kann das FitBit Flex?

Es kann Schritte zählen. Es kann Kalorien zählen. Es kann mir anzeigen lassen, durch kleine LEDs, wie viel von meinen Zielen ich schon erreicht habe. Ich kann meinen Schlaf aufzeichnen und mich durch Vibration wecken lassen. Das ist auch ungefähr schon alles. Eigentlich ganz okay wie für den Anfang. Man kann das Band dann über Wlan mit dem iPhone oder dem Dashboard im Browser synchronisieren lassen um seine Statistiken zu sehen. Den Schlaf zeichnet das FitBit Flex zwei Wochen auf und wenn man den Schlaf dann nicht trackt (was man morgens manuell machen muss), dann wird es gelöscht. Das macht es also nicht automatisch. Will man die Statistiken sehen, muss man das extra in der App einstellen. Das Dashboard ist ganz hübsch und aufgeräumt, doch alles hat noch irgendwie ein paar Macken.

Warum ich es wieder zurückgeschickt habe

Innerhalb der ersten Woche merkte ich schon, dass das FitBit Flex zwar ein lustiges Spielzeug ist, aber irgendwie nicht ganz das tut, was ich mir wünschte. Schritte werden nur relativ akkurat gezählt. Bewegt man den Arm beim Sitzen, zählt es Schritte. Dadurch passiert es, dass man, wenn man Sport macht (Shred oder Pilates), viele Schritte gezählt werden, die man gar nicht macht. Aber man möchte doch auch seinen Sport tracken? Ja, aber das kann ich extra in der App dazu einstellen. Ich müsste also das Band abnehmen beim Sport, damit es nicht fälschlicherweise gezählt wird. Am Ende war mir das also viel zu ungenau.
Das Band ist auch nicht Wasserdicht. Schwimmen und Duschen fällt also flach. Klar, der Tracker ist nur in das Gummiband eingelegt, die Kontakte liegen quasi frei und sind nur von Gummi umschlossen. Nix mit duschen. Viel Schwitzen soll angeblich gehen, aber so lang hab ichs nicht getestet. Zumal es bei mir ja auch noch Winter war.
Mein Fazit war also: schönes Spielzeug, aber für das Geld wollte ich dann doch mehr. Wer kein iPhone oder Smartphone mit den gleichen Funktionen hat, für den dürfte es ein sehr praktisches Gerät sein. Aber alles was das Flex kann, kann auch mein iPhone. Ungefähr genauso semi-akkurat und mit den gleichen Parametern. Schade!

Ich werde mir auch keine AppleWatch kaufen, da ich gemerkt habe, dass es auch anders geht. Ich bräuchte eben einen Tracker, der viel akkurater Schritte und Kalorien zählt und auch beim Schwimmen getragen werden kann.