4 Tage in Wien – Ein Kurztrip in die Hauptstadt Österreichs

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Ich war noch nie in Wien. Obwohl die Hauptstadt Österreichs nicht weit entfernt von Dresden liegt, führte mich mein Weg noch nie dorthin. Doch wie es der Zufall will, habe ich dort Freunde. Und die mussten natürlich mal besucht werden.

Mit dem Fernbus war die Reise ein Klax. Billig und schnell. Und mit dem Zusatzpunkt Prag. Von Dresden nach Prag fährt man 2 Stunden, von Prag bis Wien noch einmal 4 Stunden. Auf der Hinfahrt fuhr ich über Nacht um etwas Zeit zu sparen und bekam deshalb von Prag nicht viel mit. Schade. Auf der Rückfahrt durfte ich aber noch einen Blick darauf werfen. Nächstes Mal dann Prag!

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Wien begrüßte mich leider nicht mit schönem Wetter, aber das hält mich ja nicht davon ab, stundenlang durch die Straßen zu laufen und so viel anzugucken wie es nur geht. Auch wenn der Wind überall reinkriecht. Gleich am ersten Abend durfte ich einer Vernissage moderner Kunst beiwohnen und gleich mit den Kunstfreunden Wiens ein bisschen plaudern. Man wird also direkt in die Kultur reingeworfen.

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Ich hatte mir vorgenommen unbedingt die Theater in Wien zu besuchen. Ganz vorn stand natürlich das Burgtheater. Auch das Volkstheater war sehr sehenswert. Mehr dazu später hier.

Wenn man Laufen mag, kommt man ganz einfach von der Votivkirche zum Burgtheater, vom Stephans Dom zur Karlskirche und zum Naschmarkt, vom Museumsquartier zum Volkstheater. Laufen Laufen Laufen und sich vom Leben in Wien einsaugen lassen.

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Mein Ausflug zum Prater war magisch. Im März ist er noch teilweise geschlossen, bei dem Wetter normal. Ein paar Gruselkabinette waren schon offen und ich musste mich zusammen reissen nicht mal rein zuhüpfen. All die verschiedenen Attraktionen wirken ein wenig verloren, so ohne Menschen, die sich an ihnen erfreuen. Aber eben auch magisch.

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Als Dresdner war ich gewillt mich mal an den Fluss der Stadt, die Donau, zu chillen. Das Wetter war dagegen und auch der Fluss ist viel zu groß. Vielleicht sollte ich im Sommer noch einmal die Donauinsel besuchen. Soll ja sehr schön sein.

Meine Highlights in Wien:

Der Zoo von Schönbrunn. Es lohnt sich sehr! Pandas, Wölfe, Seehunde, Pinguine, Eisbären. Koala-Fütterungen und Seehundshows die alle Zuschauer nassspritzen. Eine tolle Erfahrung.

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Die Kunstsammlung des Belvedere. Die Anlage des Belvedere ist schon sehr schön (symmetrisch) und die Ausstellung ist für jeden Kunstfan ein Muss. Klimts „Der Kuss“ befindet sich hier, genau wie einige andere Klimt Gemälde. Auch Rodin und Caspar David Friedrich begegnen einem hier.

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Der Sushiladen im Hinterhof. So eingepfercht habe ich noch nie gegessen. Es war eng, unglaublich eng. Das Sushi wurde auf kleinen Steinplatten geliefert. Günstig und Lecker. Auch wenn wirklich nicht viel Platz da ist.

Mein Fazit:

Ich habe noch lange nicht alles gesehen. Mehrere Wien-Besuche stehen also noch aus um all die tollen Sachen zu besuchen.