Roadtrip nach Dänemark – Part 1

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Mein Roadtrip nach Dänemark fing ganz gut an. Wir mieteten uns ein Auto und düsten Richtung Fehmarn. Ein paar kleine Staus überlebten wir ganz gut. Auf Fehmarn war dann aber alles dicht.

Wir reisten an einem Mittwoch, wahrscheinlich dachten auch viele andere, dass Mittwoch ein guter Tag wäre, um die Fähre zu nehmen. Ganze 4 Stunden standen wir in Autoschlangen und hörten wilde 90er Musik bei offenem Fenster und sangen laut mit. Ein Wunder, dass die uns noch mitgenommen haben.

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Die Fähre von Puttgarden nach Rødby kostet pro Person circa 24 Euro. Ist schon eine ganze Menge, aber eigentlich mit die günstigste und auch schnellste Fähre nach Dänemark (ohne den Landweg zu nehmen). Die Fahrt dauert circa eine dreiviertel Stunde und ist echt schnell vorbei. Von Rødby nach Kopenhagen sind es noch einmal circa 1 1/2 Stunden mit dem Auto.

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Unsere Unterkunft lag etwas außerhalb von Kopenhagen, gehörte aber noch zum Großraum der Stadt. Wir kamen nachts an (nachdem wir noch in Kopenhagen tankten und ein McDonalds suchten, aber nur eine teure Hotelgegend mit shiny Hotelanlagen fanden) und fanden container-artige in Gerüst gehüllte Pappschachteln. OMG. AirBnb hat uns wohl Mist verkauft? Egal, erstmal schlafen. Am nächsten Morgen war alles gut, ja es sind Pappschachteln, aber sehr hübsche und geräumige Pappschachteln mit einem herrlichen grünen Garten hinten dran. Alles perfekt.

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Achtung! Währungsumstellung!

Da wir direkt nach Malmö wollten am ersten Tag, fuhren wir in Kopenhagen erst einmal zum Hauptbahnhof und tauschten dort Geld. Euro in Dänische Kronen und Dänische Kronen und Schwedische Kronen. Drei Währungen auf einmal in der Hand. Verwirrend! Aber die App „Currency“ hat mir sehr geholfen den Überblick zu behalten. Großer Tipp! Genauso wie Ulmon! Die zwar keine eigene App für Kopenhagen hat, aber Kopenhagen in der Liste – demnach hatten wir eine Offline Karte. Sehr Vorteilhaft.

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Malmö

Um nach Malmö (Schweden) zu kommen, von Kopenhagen aus, muss man über die Öresundbrücke fahren. Das kostet für eine Strecke 52 Euro. Definitiv nicht billig. Aber es lohnt sich, die Brücke ist sehr sehenswert. Und wer will denn bitte nicht nach Schweden, wenn es zum Greifen nahe ist?

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Malmö hat nichts spezielles zu geben, ist aber an sich sehr hübsch. Schweden ist toll. Niedliche kleine Häuser, sehr bunt, nette Menschen, ein schöner Hafen, eine schöne Küste, leckeres Essen. Hach! Also, das war sicher nicht mein letzter Besuch in Schweden.

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Das „Schloss“ in Malmö ist ein Stück Burg, was zu einem Museum umgebaut worden ist und denkt, es habe Spätgotische und Frührenaissance Merkmale. Ich als Kunsthistoriker habe davon nichts entdecken können, aber wenn das auf so einer Tafel steht, wird das wohl stimmen. *hüstel*

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Nachdem wir die teure Brücke wieder zurück nach Kopenhagen gefahren sind, machten wir noch einen Abstecher an den Amager Strandpark. Später stellte sich heraus, dass der Amager Strandpark auf Platz 1 der Strände in Kopenhagen stand. Und er ist wirklich sehr schön! Nur das Wasser war unglaublich kalt!

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