Bookhaul in Italien – Harry Potter, Shakespeare und Potato Peel

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Ich kann natürlich auch im Ausland nicht an Buchläden vorbeigehen. So besuchten wir in Innsbruck zwei Buchhandlungen und auch in Florenz konnte ich nicht weiter, ohne in einen Buchladen zu hüpfen. So kam es, wie es kommen musste. Ich verschwand in der „English Literature“ Abteilung und nahm einige Bücher mit.

„Tales from Shakespeare“ Mary Lamb

Amazonlink der deutschen Ausgabe

Auf der Rückseite stand, dass dieses Buch Nacherzählungen der bekanntesten Shakespeare Werke darstellt, und das so, dass sie verständlicher für Kinder sind. Allerdings waren Mary Lamb und xy darauf bedacht, nur Worte zu verwenden, die auch Shakespeare verwendete und keine, die erst danach „erfunden“ wurden. Was ich nicht wusste, war, dass das Buch schon xyzb erschien. Da ich Shakespeare sehr mag und auch einen Kurzfilm über seine Sonette drehte, musste dieses Buch natürlich mit.

„The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ Mary Ann Shaffer

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Letztens schrieb ich über diesen Film einen Vorschautext und sah den Trailer. Da bekam ich richtig richtig Lust auf den Film! Da war es nur klar, dass ich das Buch kaufen musste, als ich es im Regal sah.

Mittlerweile habe ich das Buch schon fertig gelesen und liebe es sehr! Das ganze ist ein Briefroman und macht unglaublich Spaß zu lesen. Da man Dinge, die zwischen den Briefen passieren, nicht mitbekommt, sondern nur davon erzählt wird, muss man selbst ein bisschen die Lücken füllen und das ist sehr sehr anregend. Auch bekommt man durch diese Erzählweise verschiedene Perspektiven mit, ohne dass es zu aufdringlich wirkt oder zu verwirrend, weil ständig die Perspektive geändert wird. Ich konnte teilweise gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so einen Spaß machte der Geschichte zu folgen.

Es gab auch sehr ergreifende und schreckliche Stellen. Da ich sonst nicht gern über den zweiten Weltkrieg lese (lieber über den ersten, momentan), musste ich manchmal etwas schlucken und mich etwas bei bestimmten Stellen aufhalten und darüber nachdenken. Aber gerade, weil ich mich oft vor diesen Sachen sträube (oder es einfach nicht mehr sehen kann), war das mal was anderes für mich. Ich mag außerdem diese Abgeschlossenheit der Insel und auch, dass es eben nur diese Briefe gibt. Das macht auch wieder Lust darauf, mal wieder Briefe zu schreiben. Aber wer macht das heutzutage noch?

Nebenbei musste ich immer wieder denken: Wie wollen die denn daraus einen Film machen? Nun, ich werde mir den Film mit Sicherheit noch ansehen und drüben auf Illusionsprojektor darüber berichten. Stay tuned!

„Harry Potter e la Pietra Filosofale“ J.K. Rowling

Harry Potter musste natürlich auf Italienisch mit, zum einen weil das Cover wirklich hübsch ist, zum anderen, weil ich mir vorgenommen habe, in jedem nicht-deutschsprachigen Land, in das ich reise, den ersten Harry Potter Band in der Landessprache zu kaufen. Drei habe ich jetzt schon: Englisch, Schwedisch und Italienisch. Sammelt ihr auch?