Österreich-Italien Roadtrip 2018

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Unser Österreich-Italien-Roadtrip ist vorbei. Hier zeige ich euch mal unsere Route.

Für den besseren Überblick könnt ihr hier die Karte bei Google sehen und darin rumklicken.

Wir fuhren zuerst nach Königsleiten in Österreich. In Königsleiten war ich schon mehrere Male und liebe es unheimlich! Das Dörfchen ist relativ abgelegen und demnach sehr ruhig, zumindest im Sommer. Im Winter scheint da der Bär zu steppen, denn es ist eigentlich ein Ski-Dorf. Allerdings befindet sich dort auch die höchst gelegene Sternwarte Europas. Für mich natürlich besonders spannend!

In der Umgebung gibt es auch viel zu sehen, wenn man den Dorfberg schon hoch und runter gekraxelt ist. Gleich um die Ecke ist der Durlaßspeicher, ein Gletschersee. Wirklich wunderschönes Wasser und ein Blick zum Verlieben. Am Fuße des Berges kann man den Gletscherfluss sehen und herumspazieren. Dort gibt es auch eine tolle kleine Alm.

Die Krimmler Wasserfälle sind auch nicht weit entfernt und definitiv einen Besuch wert. Dieses Mal waren wir nicht dort, aber erwähnen wollte ich sie trotzdem.

Auf dem Weg ins Tal kommt man an einer tollen Käsealm mit Schaubergwerk vorbei. An der Käsealm haben wir Stopp gemacht und ein Haufen wunderbaren Käse gekauft. Njam.

Die Hintertuxer Gletscher sind immer einen Besuch wert, auch wenn das ganze Tourismus- und Skizeug nicht wirklich gut für den Gletscher ist. Ich war erschrocken, wie wenig noch vom Eis übrig ist, obwohl ich erst vor 4 Jahren das letzte Mal da war.

Unser letzter Ausflug war dann Innsbruck, wo wir eine Freundin, die dort hingezogen ist, getroffen haben. Als wir Abends aus Innsbruck wieder weggefahren sind, zog ein Gewitter auf. Ein Gewitter in den Bergen zu beobachten ist wirklich grandios, weil die Blitze teilweise hinter den Bergen verschwinden und sie erleuchten.

Auf nach Italien!

Am nächsten Tag zog es uns nach Italien. Von Königsleiten im stärksten Regeln losfahrend, ging es nach Venedig, wo es immer Wärmer wurde. In Maghera angekommen, hüpften wir erst einmal in unseren Pool vom Campingplatz. Dann macten wir uns auf, Venedig zu erkunden. Der erste halbe Tag gehört den typischen Touri-Sachen. Rialto-Brücke, Markusplatz, Seufzerbrücke und so weiter. Alles sehr voll, aber dennoch schön. Am nächsten Tag hatten wir dann mehr Zeit für die kleinen Gassen und Ecken, wo nicht so viele Touristen rumrennen. Morgens ging es jedoch erst mal in den Pool.
Tipp: Immer einen hohen Punkt suchen, um über die Stadt zu sehen. Wir haben einen Turm bestiegen (für 6,50€) und hatten so einen wundervollen Blick über Venedig und seine Inseln.
Abends suchte uns das stärkste Gewitter des ganzen Urlaubs ein, aber wir schafften es gerade so in unsere Bungalows auf dem Campingplatz.

Die Toskana

Nach den 1,5 Tagen Venedig ging es weiter nach Florenz. Die Fahrt dahin war anstrengend, da wir uns hauptsächlich die Maut auf der Autobahn sparen wollten und deswegen viiiele Serpentinen gefahren sind. Es war sehr lustig, aber auch sehr schwindelerregend. Dennoch ein Abenteuer.

Unsere letzte feste Station des Urlaubs war Florenz, wo wir einen weiteren Campingplatz behausten. Florenz selbst haben wir an einem Tag angeschaut. Man könnte dort noch viiiel mehr Zeit verbringen, gerade mit den Museen und Kirchen, doch wir haben alles relativ im Schnelldurchlauf gemacht.

Tipp: Einen Parkplatz außerhalb suchen. Wir parkten beim Piazzale Michelangelo. Dort konnten wir an einer Kirche kostenfrei parken und hatten gleichzeitig den tollen Blick über die Stadt. Denn von dort oben kann man wunderbar über die Innenstadt von Florenz schauen.

Die nächsten Tage machten wir unseren Roadtrip durch die Toskana. Wir besuchten die Chianti Region mit Castellina, Radda und Badia a Coltibuono und kauften Wein in Castello di Brolio. Ab und an hielten wir an Straßenrändern weil die Natur so unglaublich war. Dieser Blick! Kann ich jedem nur empfehlen, wirklich die kleinen Straßen zu nehmen. Man sieht sooo viel!

Ein weiterer Ausflug brachte uns zurück an die Adria-Küste: San Marino. Die Republik liegt auf einem Berg und ist wirklich spannend. Von San Marino kann man wirklich weit gucken und hat einen wundervollen Blick über die Toskana bzw. Emilia-Romagna. Da man auch auf Rimini gucken konnte, konnten wir nicht anders und mussten nach Rimini an den Strand fahren. Wir haben nur 2 Stunden bei Sonnenuntergang an einem kostenlosen Strand in Riccione verbracht und kurz einen Abstecher in die Adria gemacht. Es war wirklich schön, aber ein Tag reicht auch.

An unserem letzten Abend waren wir nochmal in Florenz essen, in einem kleinen, aber wohl sehr guten Restaurant. Wir kamen gerade zu Beginn der Öffnungszeiten am Abend und kurz danach gab es sogar Schlangen vor dem Restaurant. Es war auch wirklich sehr lecker.
Tipp: Immer drei Gassen mehr gehen, um gute Restaurant zu finden, zu denen auch die Einheimischen gehen.