Rezension: The Wheel Spins von Ethel Lina White

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Anfangs wird niemand mit dem Titel etwas anfangen können. Doch wenn ich euch sage, dass dies die Romanvorlage für den Hitchcock Klassiker “The Lady Vanishes” (Eine Dame verschwindet) ist, dann wird euch einiges klar. Ja?

Als ich “The Lady Vanishes” das erste Mal sah, bemerkte ich gar nicht, wie viel Ähnlichkeit der Stoff mit “Mord im Orientexpress” hat. Hitchcock’s Version ist ein kleines bisschen anders, viel humorvoller, viele kleine Gags sind eingebaut, man hat immer etwas zu lachen. Hitchcocks typischen Humor muss man einfach lieben. Ich ersuchte mir das Buch, weil ich eine Seminararbeit über diesen Stoff schreibe und las das Buch (nur 239 Seiten) in den letzten Tagen. (Mein neues Kindle hat mir dabei sehr geholfen ;) )

Es geht im Iris Carr, die sich von ihren Freunden abgeseilt hat und allein nach Hause nach England fahren möchte. Auf dem Bahnhof wartend, fällt sie ihn Ohnmacht durch einen Sonnenstich. Dieses Ereignis bringt ihre Aufnahmefähigkeit durcheinander und alles was passiert scheint nicht real zu sein – oder doch? Im Zug trifft sie auf eine kleine englische Dame, Miss Froy, und Iris ist erst glücklich jemanden zu haben, mit dem sie Englisch reden kann. Iris ist kein Sprachgenie, was im Ausland wirklich keine gute Sache ist. Miss Froy läd sie auf einen Tee ein und spricht mir ihr. So viel, dass Iris genervt ist und in ihrer Kabine einschläft. Als sie aufwacht, ist Miss Froy auf einmal verschwunden. Sie sucht nach ihr, fragt alle Passagiere, doch jeder versichert ihr, man würde keine Miss Froy kennen, es hätte nie eine englische Dame gegeben. Iris steht am Rande des Wahnsinns. Niemand glaubt ihr. Sie hatte sich das alles doch nicht eingebildet?

Ich möchte natürlich nicht verraten wie es ausgeht, schaut dazu einfach den Film oder besorgt euch das Buch, es ist definitiv einen Blick wert. Das Buch fesselte mich, trotz dessen ich den Plot nun schon kannte und wusste wie es ausgeht. Der Schreibstil (auf Englisch) ist leicht zu verstehen aber macht auch Lust auf mehr. Ich mag Geschichten im Zug sowieso und wenn das auch noch Krimis sind, bin ich hin und weg. So auch hier. Was ich besonders mochte, waren die Zwischenkapitel die Miss Froys Eltern beschrieben. Das ganze machte die Personen menschlich und sympathisch. Ich fieberte mehr für die Eltern mit als für Iris. Außerdem lockerte es das ganze auch auf, auch wenn das erste Zwischenkapitel einiges dem Leser verrät, aber es dadurch noch viel spannender und rätselhafter machte.

Hier ist der Trailer zur Hitchcock-Version. Wie ich sehe, kann man den kompletten Film auch auf Youtube schauen. Er ist es definitiv wert! (Er ist um einiges lustiger als der Trailer es vermuten lässt – man darf den Film eh nicht so ernst nehmen.)

Und hier haben wir noch den BBC One Trailer. Ein Remake aus der heutigen Zeit. Ich finde, man merkt den BBC Einfluss sehr stark (zumindest wenn man Doctor Who gesehen hat). Gesehen habe ich diese Version leider noch nicht.

Kennt von euch jemand die Filme oder das Buch? Wie findet ihr es?