Rezension: Ruf der Dämmerung von Sarah Lark

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Inhalt

In Ruf der Dämmerung von Sarah Lark geht es um ein ganz normales Mädchen aus Deutschland, dass ein Jahr lang nach Irland zu ihrem Vater und seiner neuen Frau geschickt wird. Dort muss sich Viola in einer anderen Sprache und mit einer ganz anderen Mentalität auseinander setzen. Bald jedoch hat sie sich recht gut eingelebt. Auch wenn Viola die neue Frau ihres Vaters, die dazu auch noch schwanger ist, nicht wirklich leiden kann. Bei ihren Spaziergängen um den See trifft sie immer wieder ein weißes Pferd – und einen Jungen, der ganz sonderbar zu sein scheint. Wer ist dieser Junge und wieso streift er so einsam um den See herum? Viola lernt bald sein Geheimnis kennen: er ist ein Wassergeist, welcher sich in ein Pferd verwandeln kann. Dieses Volk ernährt sich von der Lebensenergie der Menschen. Doch Ahi, der zauberhafte Junge, versichert ihr, dass Viola sicher ist. Die beiden verlieben sich ineinander und Ahi beschließt bei Viola in der Menschenwelt zu leben. Doch die Schule ist schon für Menschenkinder keine leichte Kost.

Warum Sarah Lark?

Ich kenne Sarah Lark schon von Das Gold der Maori und Im Land der weißen Wolke. Normalerweise sind Liebesgeschichten absolut nichts für mich, aber diese haben es mir angetan, weil sie in Neuseeland spielen und ziemlich viel Drama reinbringen. Jedenfalls hatte ich mir mehrere Werke von Lark auf meine Wunschliste gesetzt und jetzt mit dem Kindle dachte ich: schlägst du mal zu.

Kritik

Ruf der Dämmerung klang so gut! Es spielt in Irland und es geht um mystische Wesen. Dass dies am Ende nur ein Teeniedrama à la Twilight werden würde – damit konnte ja keiner rechnen. Irgendwie hätte ich nicht erwartet, dass Sarah Lark so wenig aus der Geschichte macht, wenn man sich die Neuseeland Romane anschaut. Die Geschichte ist unausgereift, die Charaktere flach, die Geschichte nicht sehr tiefsinnig. Schade! Ich hätte über die dumme Sache mit den Pferden hinweg sehen können, wenn die Geschichte ein bisschen besser gestaltet wäre. Zum Beispiel hätte ich mir einen super Twist mit der neuen Frau des Vaters vorstellen können. Alles in allem war das ganze ziemlich voraussehbar. Wahrscheinlich lies es sich deshalb so schnell weglesen. Schade! Als nächstes kommt wieder ein Neuseeland Roman!