Mein Buchjahr 2014

Kategorien Books

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Im Jahr 2014 hatte ich mir auf GoodReads vorgenommen 20 Bücher zu lesen. Dieses Ziel habe ich weit überschritten und tatsächlich 30 Bücher geschafft. Damit war das mein bestes Lesejahr seit ich Goodreads benutze. Yay! Allerdings glaube ich, kann ich sogar noch mehr schaffen. Die Sherlock Holmes Reihe hat mich ziemlich aufgehalten letztes Jahr.

Ein paar Statistiken

Bücher gelesen: 30
Seiten ingesamt: 9307
Längstes Buch: Harry Potter und der Feuerkelch (reread)

6 FünfSterne Bewertungen, 12 VierSterne Bewertungen, 9 DreiSterne Bewertungen und 3 ZweiSterne Bewertungen

Mein Buchjahr

Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

Mein Jahr begann mit einem sehr emotionalen Buch. Zwar sehr vorhersehbar aber trotzdem nicht weniger traurig. Am Ende hab ich so sehr geweint, dass ich danach erst einmal was weniger emotionales brauchte.

Sherlock Holmes – Sämtliche Werke in drei Bänden (im Schuber)

Ich fand eine Sherlock Holmes Ausgabe in 9 Bänden für nur 20 Euro, musste definitiv zuschlagen und natürlich direkt loslesen. (Nachdem ich die Sachen selbstständig sortiert hatte…) Allerdings ist Holmes nicht so leichte Kost wie ein Jojo Moyes Buch, weshalb mich das ziemlich lange beschäftigte. Außerdem wurde diese Reihe auch durch andere Lektüren durchbrochen.

William Shakespeare – Hamlet

Im März war ich im Theater – verliebt mich sehr – und musste noch einmal meinen Hamlet rauskramen und lesen. Welch schöne Lektüre!

Kafka am Strand

Außerdem begannen wir einen Buchclub und unser erstes Buch wurde Kafka am Strand. Kafka sollte uns von da an immer begleiten im Buchclub (er geht einfach nicht mehr! Hilfe!) aber Murakami ist ein Genie. Man merkt den Japaner definitiv raus (wenn man Mangas kennt… u know) aber es war so spannend, dass man sich bis zum Ende hin fragt, was eigentlich alles miteinander zu tun hat. Herrlich! Mehr Murakami steht auch definitiv auf der Liste.

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Weiter ging es dann mit Hectors Reise. Das Buch war fix durchgelesen und hat einige schöne Zitate. Allerdings haut es mich auch nicht so vom Hocker. Vielleicht gefällt mir der Film mit Simon Pegg ja besser?

Ich kämpfte immer noch mit Sherlock Holmes, während wir im Buchclub schon das dritte Buch begonnen…

Carlos Ruiz Zafon – Marina

Marina war wirklich gut. Ich hätte mir an einigen Stellen etwas mehr gewünscht aber das Setting war sehr toll gewählt und die Szene mit den Puppen, die die Kinder angreifen – Gruselig!

Der Buchclub ging in Zwangspause und ich beendete endlich den Sherlock (am Ende war es dann wieder ganz nett und es war schade, dass es schon zu ende war). Also Zeit für Neues!

Michail Bulgakow – Der Meister und Margarita

Wieder eine Theaterlektüre. Das Stück verwirrte mich, war aber sehr lustig anzusehen. Als ich den Roman begann, kam mir sehr viel bekannt vor. Die Russen schreiben aber so durcheinander, dass ich schnell ermüdet war und mich durch die zweite Hälfte sehr kämpfen musste.

Das Jahr schritt voran und neben anderer Lektüre schwor ich mir: Ein Harry Potter reread MUSS sein! Also begann ich mit der Harry Potter Reihe.

Harry-Potter-Schuber

Momentan bin ich bei Band 5 – ich habe sie also nicht alle im Jahr 2014 geschafft. Liegt aber auch daran, dass ich noch andere tolle Sachen neben her las (und einige begann, wie Gone Girl, sie aber noch nicht beendete).

Max Frisch – Homo Faber

Homo Faber kam zum Beispiel dazwischen! Kurzweilige Lektüre aber sehr interessant.

Außerdem Night Bus von Francis M. Thompson – ein Auszug aus einem Kurzgeschichtenbuch von ihr und eine wirklich sehr inspirierende Geschichte!

Nebenbei las ich dann noch Das Gespenst von Canterville von Oscar Wilde – auch weil es bald im Theater kommen sollte. Sehr kurz, aber sehr schön. Und das Theaterstück erst! Ach.

Dann kam meine kurze Girly-Phase dazwischen und ich verschlang innerhalb von einer Woche
Weil ich Layken Liebe und Weil ich Will Liebe von Colleen Hoover. So gut sind die Bücher wirklich nicht, es ließ sich nur schnell lesen. Vor allem Teil zwei war wirklich wirklich schlecht. Ein Teil hätte durchaus gereicht um die Story abzuschließen. Schade. (Es gibt auch noch einen dritten, habe ich gelesen, aber von dem lasse ich definitiv die Finger).

Dann endlich bekam ich ein wundervolles Buch in die Hand: Tschick von Wolfgang Herrndorf <3 Hach! Was habe ich es geliebt. Ich kannte das Theaterstück schon und das Buch war natürlich sogar noch besser. Es ist ja mittlerweile Schullektüre geworden und deswegen werden viele Kinder es sicher hassen lernen. Aber ich mag es sehr. Ich liebe die Art, wie Herrndorf einen 14jährigen schreibt. Die Sprache, die Gedanken, die tollen Einfälle. Einfach gut. Und inspirierend.

Der Buchclub lebte wieder auf und wir hatten uns zwei Bücher vorgenommen von dem ich nur eines knapp schaffte (so wie alle anderen auch, haha) und dieses Buch war einfach furchtbar. Franny und Zooey von J.D. Salinger. Es begann ganz gut und interessant, aber dann folgte eine gefühlt 5000 Seiten lange Badewannenszene mit einem furchtbar arroganten Jungen und ich konnte einfach nicht mehr. Den Sinn dahinter habe ich immer noch nicht kapiert. Im Buchclub kamen wir auch auf keinen grünen Zweig also… hoffen wir, dass soetwas nicht noch einmal passiert ;)

Ich las dann lieber Schöne Neue Welt von Aldous Huxley ebenfalls wieder eine Theaterlektüre. Ich sah das Stück davor und wollte extra erst danach das Buch lesen. Hat sich auch gelohnt. Sehr interessante Utopie!

Im Buchclub beschlossen wir allerdings nun, endlich mal einige Klassiker wegzulesen, die noch keiner von uns kannte. Zuerst traf es Wer die Nachtigall stört… von Harper Lee. Die Sache mit den Sklaven dämpfte meine Euphorie, aber als ich begann zu lesen, merkte ich, wie einfach es sich las und wie spannend es in der Mitte wurde. Ich musste dann einfach so schnell wie möglich weiter lesen! So mag ich ein gutes Buch.

Zwischendurch war ich beim vierten Harry Potter Band angekommen und das Jahr befand sich schon im letzten Monat. Ich war noch drei Bücher von der 30 entfernt und wollte nur eines: die 30 knacken! Also schnell Harry Potter zuende gelesen (ganz knapp) und noch ein weiteres von Wolfgang Herrndorf. Arbeit und Struktur war Herrndorfs Blog, in dem er von seiner Krankheit erzählte. Sehr sehr spannend und als ich es als Buch dann endlich da hatte, konnte ich es kaum weglegen. Eines Nachts musste ich es einfach zu ende lesen, weil ich es nicht ertragen konnte. Herzzerreissend aber ebenso inspirierend (ja, ich sage das oft).

Mir blieben noch zwei Tage bis zum Jahresende, also suchte ich in der Liste meiner angefangenen Bücher nach einem Buch, was sich leicht zuende lesen lassen würde. Und da fand ich Die Tote in der Bibliothek von Agatha Christie. Innerhalb von zwei Stunden hatte ich auch dieses Buch geschafft (ich war ja schon bei der Hälfte) und freute mich, mit Miss Marple einen Mord aufgeklärt zu haben. Außerdem konnte ich nun entspannt ein neues Herrndorf Buch anfangen und den fünften Teil von Harry Potter.

Das war also mein Lesejahr. Sehr durchwachsen aber hauptsächlich von Sherlock Holmes geprägt. Die zweite Jahreshälfte war spannender. Da ich jetzt mit Sand von Herrndorf beginne und nebenbei mich noch durch den längsten Potterband quäle, wird dieses Jahr sicherlich um einiges facettenreicher.

Was lest ihr so?