Rezension “Pages” von Nadine Stenglein

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Mein vorerst letztes Rezensionsexemplar bekam ich von Edel Elements. Nadine Stenglein „Pages.

Das steht im Klappentext:
Auf einem Trödelmarkt findet die junge Amy ein Buch, das sie magisch anzieht. Just kauft sie es und beschließt die Regeln des Klappentextes zu befolgen: Wer kein Unglück anziehen will, der beachte die drei folgenden Regeln zu diesem Buch: Das Geheimnis lernt nur der kennen, der die enthaltene Geschichte von hinten nach vorne liest und sie für sich bewahrt. Es darf vorher nicht wahllos darin geblättert werden. Es sollen keine Nachforschungen über das Buch angestellt werden. Liest man mit Bedacht, wird sich letztendlich bestimmt alles von selbst erklären und hoffentlich so manches auflösen.

Nun, ich muss sagen, dass ich mich etwas schwer tat mit diesem Buch. Obwohl mich das Cover und auch der Klappentext anzogen, taten es die ersten 20% gar nicht. Ich kam nicht wirklich in die Geschichte rein und legte das Buch einige Male gelangweilt weg. Irgendwann dachte ich dennoch, dass ich mal durch muss und las den Rest quasi in einem Rutsch. Dabei muss ich jedoch sagen, dass ich manchmal die Dialoge nur überflog.

Amy ist die Hauptperson. Eine furchtbare Frau, die sich absolut nicht durchsetzen kann. Sie weiß genau, dass ihre Mutter sie schlecht behandelt, aber den Mund aufmachen kann sie nicht. Angeblich um ihren Vater zu schützen, aber das ist totaler Unfug. Mich hat ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber viel wütender gemacht als die Mutter selber.

Amys Vater ist ebenso schlecht. Er sagt nichts um seine Frau mal in Grenzen zu halten, schließlich liebt er doch auch seine Tochter? Dennoch tut er alles um seine Frau nicht wütend zu machen. Klar, er liebt sie, aber irgendwie muss man doch die Ungerechtigkeit sehen? Und dann am Ende das ganze noch Versuchen wieder gut zu machen… naja.

Ben. Ben ist so ein typischer Love Interest. Sieht gut aus, hat einen tollen Charakter… aber ein dunkles Geheimnis. Uhhh. Weiß auch nicht, aber die Liebesgeschichte hat sich zu schnell entwickelt, da war irgendwie nichts spannendes dabei.

Die Sache mit dem Buch fand ich spannend, bis zu dem Punkt, an dem ich checkte, was es damit auf sich hat. Also nach dem ersten (ergo letzten) Kapitel, welches Amy liest. Sobald klar ist, wer Holly ist, war mir klar, was das Buch für eine Funktion hat. Aber ich Spoiler mal nichts :D

Ich fand das Buch leider etwas langatmig und langweilig. Die Story ist leider nicht so ausgereift, wie man es sich wünschen würde. Die einzelnen Figuren sind nicht ausgereift, das Setting zu lose. Amys Eltern leben scheinbar im 19. Jahrhundert, in einer Zweiklassengesellschaft, während Amy mit ihrem Telefon im 20. Jahrhundert lebt. Warum sind die Eltern so? Nur weil sie Geld haben? Gibt es das heute wirklich noch so? Wer weiß.

Schade auf jeden Fall, da es sich gut anhörte zu Beginn. Aber wenn man keine der Personen mag, das „magische“ schon bereits zu Beginn kapiert und der mega Plottwist doch eher langweilig und etwas creepy ist… dann hat man leider keinen Spaß dran.